Zuhause versorgt, staatlich gefördert

Wenn Sie einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, müssen Sie nicht alle Aufwendungen selber tragen. Diese werden vielmehr von unterschiedlichen Kostenträgern getragen. Als mögliche Kostenträger kommen die Krankenversicherungen und die Pflegeversicherungen in Frage.

 

Bei der Pflege wird grundsätzlich zwischen der sogenannten Behandlungspflege (wie etwa Verbandswechsel, Medikamentenvergabe), der körperbezogenen Pflegemaßnahmen (Leistungen der Pflegeversicherung wie Körperpflege, Anziehen usw.) und der pflegerische Betreuungsmaßnahmen unterschieden.

 

Gesetzlich Krankenversicherte erhalten Leistungen der Behandlungspflege durch einen ambulanten Pflegedienst, wenn diese zusätzlich zur ärztlichen Behandlung erforderlich ist. Diese Leistungen werden bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung von der Krankenkasse übernommen.

 

Liegt eine Einstufung in einen Pflegegrad 2 – 5 vor, werden die Kosten für die köperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerische Betreuungsmaßnahmen sowie auf Hilfen bei der Haushaltsführung als Sachleistung übernommen. Die Höhe der Kostenübernahme richtet sich stets nach dem jeweiligen Pflegegrad:

 

  • 689 Euro für den Pflegegrad 2
  • 1.298 Euro für den Pflegegrad 3
  • 1.612 Euro für den Pflegegrad 4
  • 1.995 Euro für den Pflegegrad 5

Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 – 5 haben Anspruch auf einen sog. Entlastungsbetrag von bis zu 125 Euro. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen und dient der Erstattung von Aufwendungen, die den Versicherten entstehen mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Ambulanten Pflegedienste in den Pflegegraden 2 – 5, jedoch nicht für die Leistung körperbezogener Pflegemaßnahmen (im Sinne des § 36 SGB XI). Im Pflegegrad 1 können die 125 Euro auch für körperbezogene Pflegemaßnahmen genutzt werden.
Unsere Pflegedienstleitung informiert Sie gerne – kostenlos und unverbindlich! Wir kümmern uns natürlich auch um die Abrechnung mit den Kassen. Rufen Sie am besten gleich an!